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PrePaid oder Vertrag mit Handy

Mobilfunk-Flatrates im Vergleich

Einmal gezahlt und dann Telefonieren bis der Arzt kommt. So einfach würde der Mobilfunkkunde die Flatrate gern sehen - und so einfach würden die Mobilfunkanbieter ihm das Produkt auch gern verkaufen. Jedoch sollte man sich als Kunden nicht vom Begriff "Flatrate" blenden lassen. Denn nicht alle Telefonate sind mit der monatlichen Gebühr abgedeckt; bei den Flatrates aller Anbieter sind es jeweils die Anrufe ins nationale Festnetz (außer Sonderrufnummern) und innerhalb des eigenen Mobilfunk-Netzes. Telefoniert ein Kunde in anderes Mobilfunknetz, kommen weitere Gebühren auf ihn zu. Das gleiche gilt bei Telefonaten ins Ausland.

Außerdem fallen die vollen Gebühren natürlich jeden Monat an – auch wenn man beispielsweise mehrere Wochen im Ausland ist und nicht mit dem Handy telefoniert.

Mittlerweile haben sich die Tarife auf dem Markt durchgesetzt und sind nicht nur für Vieltelefonierer interessant. Mobilfunkkunden deren monatliche Rechnung im Durchschnitt 30 Euro beträgt, sollten sich die Angebote der einzelnen Mobilfunkanbieter genau anschauen und mit ihrer Rechnung vergleichen. Vor allem die Mobilfunkdiscounter werben mit günstigen Monatspauschalen.
Darauf sollten Sie beim Wechsel achten: Flatrate ist nicht gleich Flatrate und nicht jede Flatrate ist für jeden Verbraucher gleich gut geeignet. Neben dem Preis, entscheidet das Netz darüber, ob sich eine Flatrate lohnt.
Beispielsweise kosten die Flatrates der beiden großen Mobilfunkbetreiber T-Mobile und Vodafone etwas mehr als die Angebote von E-Plus oder o2. Aber dafür telefonieren sehr viel mehr Menschen auf dem dem Netz von T-Mobile oder Vodafone. Vermutlich rufen also die meisten Menschen mehr T-Mobile- oder Vodafone-Anschlüsse an als solche von E-Plus oder o2. Es ist also wichtig zu wissen, wieviel Telefonaufkommen in welches Mobilfunknetz geht. Wer also die günstigen Gebühren eines Discounters nutzen will, sollte tatsächlich hauptsächlich ins Festnetz telefonieren.
Das führt gleich zum nächsten Kriterium: dem Preis für Gespräche in Fremdnetze. Dieser unterscheidet sich bei den einzelnen Angeboten erheblich: Am günstigsten regeln das wiederum die Discounter. 13 Cent pro Minute kassieren Aldi oder callmobile für Gespräche in andere Handynetze, Simyo berechnet immerhin noch 15 Cent. Etwas teurer ist o2: 19 Cent pro Minute werden hier für Telefonate zu T-Mobile-, Vodafone- und E-Plus-Kunden berechnet. Bei Base von E-Plus sind es 25 und bei T-Mobile und Vodafone gar 29 Cent pro Minute.
 
Weitere wichtige Entscheidungshilfen sind natürlich die Fragen nach den weiteren Vertragsdetails. Ist beispielsweise der SMS-Versand im Paketpreis enthalten? Will man das Flatrate-Angebot als Festnetzersatz nutzen, bieten manche Anbieter ihren Kunden auch eine Festnetznummer an. Damit sind diese auch von Freunden, oder Bekannten zu günstigen Festnetzkonditionen erreichbar.
Schließlich sollen Fragen nach der Laufzeit, der Taktung oder Zusatzleistungen die Tarifsuche abschließen. So sind zum Beispiel bei der Vodafone SuperFlat diverse UMTS-Leistungen inklusive.